Zuerst entfernte Flint die alte Beschichtung, den gesamten Putz sowie die nichtfesten Anteile des Betons durch Höchstdruck-Wasserstrahlen. Um die gesamte Fläche zu erreichen, kam ein fahrbares Gerüst zum Einsatz, das sich flexibel positionieren ließ. Der Sanierer legte die Armierung in alten Reparatur-Bereichen frei und entfernte sie, weil sie keinen ausreichenden Halt mehr bot. Die Untergrundarbeiten dauerten allein vier Monate. Dann ersetzte das Team den Beton durch Vorspritzmörtel, womit sich Vertiefungen ausgleichen und die Haftbrücke herstellen ließen. Darüber brachte es den bewehrten Spritzbeton in einer Stärke von 40 bis 50mm auf. Anschließend trug Flint etwa 20mm reinen Spritzmörtel als Beschichtung auf. Die Materialien von Kerasal stellen nach DIN 18551 einen konstruktiven Betonersatz dar und entsprechen dem DVGW-Arbeitsblatt W 300. Schließlich ließen die Stadtwerke auch eine Abschottung installieren, die den Behälter nach oben zum Dach hin abschließt.