Wegen der geringen Erdeindeckung liefen die Arbeiten über die milderen Sommermonate 2009. Die Sanierer entfernten die alte Beschichtung, säuberten Fugen sowie Risse und verschlossen sie starr mit Mörtel. Die mangelhafte Ablaufrinne quer durch den Behälter prägten sie tiefer aus. Als Beschichtungsmaterial kamen Produkte von Kerasal zum Einsatz. Der Spritzauftrag startete mit der Kuppel in spiralförmiger Bewegung. Es folgten Wände und Bodenplatte in jeweils parallelen Abschnitten sowie die Rohrleitungen. Zum Schluss stand die Auskleidung des Pumpensumpfes an, wozu Flint kurzzeitig die Nachbehandlung mit dem Aquafog-Verfahren aussetzte. Für die Ein- und Auslaufleitungen entwickelten die Beteiligten eine kostengünstige Variante nach dem Prinzip Rohr-in-Rohr: Dazu trennte das Flint Team die Schutzrohre mit etwas Überstand ab, entfernte die alten Medienrohre, schob neue ein und verband sie über Gummi-Kompensatoren mit dem Leitungsnetz. Dann installierte der Sanierer einen Potenzialausgleich an allen Leitungen, wie es das DVGW Arbeitsblatt W 300 fordert.