1. Hausbock
Der Hausbock legt seine Eier in totem Nadelholz, zum Beispiel dem Dachstuhl. Die Larven des Hausbocks sind die für Nadelschnittholz gefährlichsten tierischen Holzschädlinge. Aus diesem Grund haben einige Bundesländer eine Meldepflicht in ihrer Bauverordnung festgelegt.
2. Bunter Nagekäfer
Der Bunte Nagekäfer wird als Sekundärschädling bezeichnet, da er nur bereits von Pilzen befallenes Holz angreift. Bei seinem Befall steht die Bekämpfung des Pilzes an erster Stelle.
3. Gemeiner Nagekäfer
Der gemeine Nagekäfer, im Volksmund auch Holzwurm genannt, befällt am liebsten Gebrauchsgegenstände aus Holz. Aber auch Dachkonstruktionen sind, unter guten Bedingungen, vor dem Gemeinen Nagekäfer nicht sicher.
4. Splintholzkäfer
Der Splintholzkäfer wurde in den fünfziger Jahren nach Europa eingeschleppt – ursprünglich stammt er aus Südostasien. Er gilt als der schädlichste Trockenholzzerstörer, obwohl er in Europa noch nicht den Sprung ins offene Gelände geschafft hat.
5. Trotzkopf
Genau wie der Bunte Nagekäfer ist auch der Trotzkopf ein Sekundärschädling, der nur Pilzbefallenes Holz angreift. Man findet den Trotzkopf selten in verbautem Holz von Gebäuden, dabei überwiegend in Nadelholz, selten aber auch in dem von Laubbäumen.
6. Holzwespen
Die Holzwespe gilt eigentlich als Schädling in der Forst- und Obstwirtschaft. Dennoch kann es durch die lange Entwicklungsdauer der Larven zu Problemen an Holzbauteilen kommen. Da Tiere im bereits verbauten Holz schlüpfen und sich dann durch Lack, Verputz oder Zinnbeschichtungen nagen könn