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Drucktüren in Trinkwasserbehältern
Der nachträgliche Einbau von Drucktüren in Trinkwasserbehältern ist heute ein entscheidender Faktor für Sicherheit, Qualität und nachhaltige Bauausführung. Als erfahrene Firma setzen wir auf bewährte Technik, hochwertige Materialien und fundiertes Fachwissen.
Im aktuellen Report der HUBER Gruppe, unser Partner in Sachen Drucktüren, wird dieses Thema praxisnah beleuchtet und zeigt, warum Bauqualität und Produktqualität untrennbar miteinander verbunden sind. Erfahren Sie, welche technischen Lösungen sich bewährt haben und worauf es bei der fachgerechten Umsetzung von Flint vor Ort ankommt:
Nachträglicher Einbau von Drucktüren: Bauqualität und Produktqualität gehören zusammen
Immer häufiger werden Wasserkammern für einen sicheren, bodennahen Zugang mit Drucktüren nachgerüstet. Dies entspricht den aktuell gültigen Regeln der Technik und erfordert in der Bauausführung ein hohes Maß an Fachkompetenz und Erfahrung. Nachhaltigkeit, Sicherheit und Qualität entstehen hier durch die Kombination einer fachgerechten Bauausführung und den Einsatz hochwertiger Materialien. Dies bildet die Basis für langfristig funktionsfähige Bauwerke der Trinkwasserversorgung.
Der Einstieg von oben, durch kleine Fenster oder Klappen in der Decke, über provisorische oder unsichere Leitern in eine Wasserkammer stellt bei Wartung und Reinigungsarbeiten für das Personal ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar. Dieses wird beim Transport von Werkzeug und Material noch erhöht. Daher werden heute in der Regel neue Trinkwasserbehälter mit möglichst bodennahen Drucktüren ausgerüstet, die den Anforderungen nach Arbeitssicherheit und Unfallverhütung entsprechen. Aber auch Betreiber bereits bestehender Trinkwasserbehälter entscheiden sich aus den obengenannten Gründen bei der Instandsetzung ihrer Wasserkammern häufig für eine Nachrüstung mit Drucktüren. Die vielseitigen Varianten der HUBER Drucktür TT7 sind oftmals Vorgabe bzw. Anforderung seitens der Bauherren.
Instandsetzung oder Neubau – ähnliche technische Anforderungen
Trinkwasserbehälter sind ein sensibler Bestandteil der kritischen Infrastruktur für die Versorgungssicherheit. Deshalb gelten für die Instandsetzung einer Wasserkammer die gleichen hygienischen und technischen Anforderungen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) wie für die Neuerrichtung eines derartigen Bauwerks.
Aus diesen Gründen sollten Betreiber von Trinkwasseranlagen mit der Planung, dem Bau, der Instandsetzung und Verbesserung von Trinkwasserbehältern nur solche Planungsbüros und Unternehmen beauftragen, die über die erforderliche Expertise und die notwendigen Zertifizierungen verfügen. Nur dann werden eine hohe Ausführungsqualität und die Einhaltung festgeschriebener hygienischer und technischer Standards an diesen sensiblen Bauwerken sichergestellt.
Grundlage für die systematische Überprüfung des Instandsetzungsbedarfs von Trinkwasserbehältern ist das gerade neu überarbeitete DVGW-Arbeitsblatt W 300-3. Darin wird unter anderem in Tabelle 2 festgelegt, dass ein (ausreichend großer) „Zugang möglichst vom Bedienungshaus aus“ erstellt werden soll. Ein „Zugang über der freien Wasseroberfläche“ soll ausgeschlossen werden.
Als erstes, nach DVGW-Arbeitsblatt W316 zertifiziertes Fachunternehmen (Qualifikationsanforderungen an Fachunternehmen für Planung, Bau, Instandsetzung und Verbesserung von Trinkwasserbehältern), verfügt die Flint Bautenschutz GmbH, Detmold, nicht nur über das nötige Fachwissen, sondern auch über umfangreiche Erfahrung bei der Nachrüstung von Wasserkammern mit Drucktüren.
Zudem werden immer häufiger auch Zugänge zur Trinkwasserversorgung, z. B. Pumpstationen, von außen mit speziellen überflutungssicheren Türen wie der HUBER Überflutungssichere Außentür TT6 vor Hochwasser besonders geschützt.
Statik sicherstellen
In einem ersten Schritt müssen die Statik und Bewehrungsführung des Instand zusetzenden Bauwerks überprüft werden. Häufig ist eine statische Ertüchtigung notwendig, um eine Öffnung in Türgröße herstellen zu können. Zudem muss oft die Bewehrung verstärkt werden. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass vor der vorhandenen Betonwand eine zusätzliche Betonwand errichtet und diese statisch mit dem bestehenden Bauwerk verbunden wird. Auch in diesem Fall kommt es darauf an, dass alle verwendeten Materialien (Dichtstoffe, Beschichtungsmaterialien, Hilfsstoffe) den hygienischen und technischen Anforderungen des DVGW-Regelwerkes – W398, W270, W347 – entsprechen und nach den UBA-Leitlinien sowie den Bewertungsgrundlagen und Leitlinien des Umweltbundesamtes (KTW-BWGL) für den Kontakt mit Trinkwasser zertifiziert und zugelassen sind.
Die Beispiele zeigen: So notwendig die Nachrüstung von Wasserkammern mit Drucktüren ist, so entscheidend ist es gleichzeitig, bei der Realisierung auf Fachwissen und Expertise zu achten. Zusammen mit qualitativ hochwertigen, auf die jeweilige Einbausituation und die Nutzung maßgeschneidert zugeschnittene Türen profitieren damit die Betreiber von Trinkwasserbehältern – und am Ende auch die Verbraucher – langfristig.
Den ausführlichen Bericht finden Sie im Fachartikel, welcher von der HUBER SE im November 2025 veröffentlicht wurde.
Interesse geweckt? Erfahren Sie hier mehr über den fachgerechten Einbau von Drucktüren u.a. für Trinkwasserbehälter.