Als Weißfäule wird der Abbau wichtiger stütz- und zugfester Moleküle (Lingnin und Cellulose) des Holzes bezeichnet. Hervorgerufen wird die Weißfäule zum Beispiel durch den Eichenporling oder den weißen Porenschwamm.

Wie erkennen Sie den Weißfäule-Befall?

Die Lebensgrundlage für diesen Pilz ist eine hohe Holzfeuchte. Deshalb findet man ihn entweder an schadhaften Dächern oder Sanitäranlagen. Das Holz wirkt heller, und faseriger als gesundes Holz. Außerdem verliert es an Glanz und ist leichter. Auffällig sind auch Demarkationslinien im Holz durch die die Weißfäule die Feuchtigkeit im Holz reguliert. Erkennbar sind diese Linien an ihrer dunklen Farbe.

Maßnahmen gegen den Weißfäule Befall:

Die Maßnahmen gegen die Weißfäule sind nur von einem qualifizierten Fachbetrieb auszuführen. Da es nicht nur darum geht den Pilz zu lokalisieren, sondern auch mögliche Ursachen für die Ausbreitung zu bekämpfen. Eine vorangehende Analyse des Baumaterials ist unerlässlich, um eine mögliche Einsturzgefahr festzustellen und statische Maßnahmen zu ergreifen. Anschließend werden die Weißfäule und der verursachende Pilz durch eine Schwammsanierung bekämpft, wobei befallene Hölzer immer auszutauschen sind. Ein kompetenter Fachmann bekämpft nicht nur die Weißfäule, sondern verhindert auch die Ursachen für den Befall.

Weißfäule kann Ihre Bausubstanz beeinträchtigen. Lassen Sie sich von Experten beraten.